Krankenhaus St. Vinzenz Zams und Hausärzte stehen im ständigen digitalen Austausch

Die direkte und schnelle Vermittlung von Informationen ist besonders in Krisenzeiten gefragt. Ärzte des Krankenhaus Zams teilen über eine WhatsApp-Gruppe ihr Wissen mit niedergelassenen Hausärzten aus den Bezirken Imst und Landeck.

Die WhatsApp-Gruppe vernetzt 34 ÄrztInnen, deren alltäglicher Praxisbetrieb im Tiroler Oberland stattfindet. Auch zwei Kärntner MedizinerInnen haben sich der Fachrunde mittlerweile angeschlossen. Bundesländerübergreifend wollen sie ebenfalls vom aktuellen Erfahrungsstand profitieren. Diese Gruppe bietet eine unkomplizierte Möglichkeit, rasche Antworten auf auftauchende Fragen zu geben. Zugleich gewährleistet sie den schnellen Zugriff auf die neuesten Erkenntnisse. Täglich geben OA Dr. Peter Schönherr, OA Priv.-Doz. Dr. Alois Süssenbacher und OA Dr. Stefan Mathies von der Abteilung für Innere Medizin des Krankenhaus Zams ihr Wissen weiter. Insbesondere jenes rund um das Coronavirus. Sie teilen es vorab mit Dr. Manuel Maurer, der am 1. April in Imst seine Praxis eröffnen wird.


Niedergelassen Ärzte als wichtige Stütze
Dr. Maurer versorgt die Mitglieder der Gruppe und bündelt allfällige Fragen. Der Stand der Bettenkapazitäten, besonders im Intensivmedizinischen Bereich, zählt zu den wichtigsten Informationen. ÄrztInnen haben dadurch einen Überblick über die aktuelle Versorgungslage in der Region. OA Dr. Alois Süssenbacher erklärt: „Die niedergelassenen Kollegen sind eine wichtige Stütze in der Coronakrise. Sie entscheiden vorab, für welche PatientInnen ein Krankenhausbett erforderlich ist bzw. wer auch zu Hause bestmöglich versorgt werden kann."


Bedürfnisse aller PatientInnen sind wichtig und werden abgedeckt
Ein besonderes Anliegen der ÄrztInnen ist aber auch die umfassende Betreuung aller PatientInnen aufrechtzuerhalten – auch jener, die nicht im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen. PatientInnen meiden derzeit unnötigerweise den oft notwendigen Arztbesuch bzw. telefonischen Kontakt. Die Angst vor einer möglichen Ansteckung oder die Scheu, die Kapazitäten der Versorgung zu belasten, hält sie davon ab. Die niedergelassenen HausärztInnen haben jedoch organisatorisch vorgesorgt. Corona-Verdachtsfälle können sich innerhalb der Infektionssprechstunden an die MedizinerInnen wenden. Dabei werden telefonisch die wichtigsten Fragen erhoben und das weitere Vorgehen abgeklärt. Für alle anderen PatientInnen mit dem dringenden Bedarf zur ärztlichen Kontrolle stehen die normalen Ordinationszeiten zur Verfügung. Die ÄrztInnen setzen verstärkt auf telefonischen Austausch oder Kontakt via E-Mail. Dadurch lässt sich bereits eine Vielzahl der Fälle bearbeiten.


Appell an PatientInnen: Warnsignale ernst nehmen
Bei allen Warnsignalen für ernsthafte Erkrankungen gelten für die Betroffenen aber Maßnahmen der raschen medizinischen Versorgung. Dazu zählen etwa Schlaganfall, Herzinfarkt oder beispielsweise unklare Bauchschmerzen, die auf einen Blinddarmdurchbruch hindeuten könnten. Deshalb richten die Ärzte wie Notarzt Dr. Manuel Maurer auch einen dringenden Appell an die PatientInnen: „Nehmen Sie auffällige Symptome ernst und wenden Sie sich umgehend an uns. An der Reaktionskette im medizinischen Ernstfall hat sich nichts geändert. Niemand soll aus Scheu seine Gesundheit oder sein Leben riskieren. Melden Sie sich bei außergewöhnlichen Beschwerden sofort und legen Sie das weitere Vorgehen in die Hände der kundigen Fachkräfte."


Hausärzte halten Kapazitäten im Krankenhaus frei
Die niedergelassenen Praktiker sehen sich in diesen Tagen auch verstärkt in der wichtigen Rolle, die Krankenhäuser durch gezielte Versorgung zu entlasten. „Wir können mit unserem Einsatz wichtige Kapazitäten in den Krankenhäusern freihalten und somit dringend notwendige Ressourcen für Notfälle schaffen", ergänzt Dr. Manuel Maurer.

Foto: OA Priv.-Doz. Dr. Alois Süssenbacher / Bildnachweis Krankenhaus Zams

 


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