Ganzheitliches Versorgungskonzept bei Schlaganfall

Der Schlaganfall stellt eine große medizinische und gesundheitspolitische Herausforderung dar. Die Erkrankung steht in der Todesursachenstatistik weit oben und ist die häufigste Ursache von körperlicher Behinderung im Erwachsenenalter.

Quelle Bild und Text: Land Tirol, Tiroler Gesundheitsfonds, Integrierter Patientenpfad/Behandlungspfad Schlaganfall Tirol, Projektleitung Dr. Theresa Geley

Ein ischämischer Schlaganfall entsteht auf Basis eines Gefäßverschlusses im Gehirn. Verursacht wird dieser durch ein Blutgerinnsel - einen Thrombus.
Ziel der Behandlung ist die Wiederherstellung der Durchblutung im Gehirn.

Mit dem intergrierten Patientenpfad/Schlaganfallpfad Tirol setzt auch das Krankenhaus Zams auf ein ganzheitliches Versorgungskonzept für die Bevölkerung des Oberlandes.

Integrierter Patientenpfad/Behandlungspfad Schlaganfall Tirol
Durch die Integration aller an der Behandlung Beteiligten in ein Gesamtkonzept wurde eine Optimierung des Behandlungsprozesses von Schlaganfallpatienten erreicht und damit eine zeitgemäße bedarfsorientierte medizinische Versorgung der Bevölkerung sichergestellt. Der erarbeitete Behandlungspfad gewährleistet eine optimale Kooperation der verschiedenen Leistungsanbieter des Gesundheitswesens in den Behandlungsstufen prähospitale Phase, hospitale Phase, stationäre Rehabilitation/Akutnachbehandlung und ambulante Nachbehandlung und ist unter https://schlaganfallpfad.tirol-kliniken.at einsehbar

Zur Dokumentation und Evaluation des Behandlungspfades wurde beginnend mit 1.7.2009 eine landesweite Dokumentation in den Akutkrankenanstalten eingeführt. Die Aufarbeitung der relevanten Daten erfolgt in Form jährlicher Berichte und ermöglicht die Evaluierung der gesetzten Maßnahmen. Diese Evaluierung zeigte eine signifikante Verbesserung des funktionellen Outcomes drei Monate nach dem Schlaganfall. (Lancet Neurol.2015 Jan;14(1):48-56. doi: 10.1016/S1474-4422(14)70286-8. Epub 2014 Nov 28.Willeit J. et al.: Thrombolysis and clinical outcome in patients with stroke after implementation of the Tyrol Stroke Pathway: a retrospective observational study). Aufgrund dieser Ergebnisse wurde für die beschriebene integrierte Versorgungsform als Klasse I Level B Empfehlung ausgesprochen.
Details zum Behandlungspfad Schlaganfall Tirol unter(https://www.schlaganfall-tirol.info)

Um eine optimale Nachbetreuung der PatienInnen nach dem Aufenthalt im Akutkrankenhaus zu ermöglichen wurde ein ambulantes Behandlungskonzept erarbeitet und Tirol weit umgesetzt. Mit Beginn des Jahres 2020, durch die Ausrollung der ambulanten Schlaganfallversorgung in den Bezirken Innsbruck Stadt und Land kann das Angebot flächendeckend in ganz Tirol Patienten nach einem akuten Schlaganfallereignis angeboten werden.

Die ambulante Versorgung wird von einer eigens dafür zuständigen Schlaganfall-Koordinatorin betreut und kontinuierlich weiterentwickelt (https://www.liv.tirol/page.cfm?vpath=disease-management-programme/ambulante-schlaganfallversorgung)

Das Konzept der ambulanten Nachbehandlung basiert auf der Gründung von regionalen Gesundheitsnetzwerken bestehend aus Krankenhäusern und deren Entlassungsmanagement, Haus- und FachärztInnen, Sozialsprengeln, Alten- und Pflegeheimen, Physio- und ErgotherapeutInnen sowie LogopädInnen. Die Patienten werden zu Hause/im Pflegeheim von den angeführten Professionen interdisziplinär über einen definierten Zeitraum betreut, mit dem Ziel eine möglichst kompakte Behandlung anzubieten. Die Finanzierung der angebotenen Leistungen erfolgt über die Sozialversicherung, das Land Tirol und den Tiroler Gesundheitsfonds. Bestehende Störungen der Aktivitäten und Teilhabe der Patienten werden in standardisierter Weise mittels SINGER-Assessment erfasst. Dies dient als Basis für die Definition der Therapieziele und des Therapieplanes. Die Netzwerkpartner werden über ein gesichertes internetbasiertes Kommunikationssystem miteinander verbunden und können sowohl stationär als auch mobil auf dieses virtuelle Netzwerk-Service zugreifen. Die im Laufe des Behandlungspfades generierten Dokumente werden über das virtuelle Netzwerk den berechtigten Akteuren bereitgestellt. Das Kommunikationsnetzwerk und der IT Support sollen dazu beitragen, die Zusammenarbeit im Netzwerk zu unterstützen, die Bereitschaft zur Mitwirkung zu erhöhen und die Versorgungseffizienz (Beispielsweise durch Verkürzung der Zuweisungszeiten für die ambulanten Therapieeinheiten) zu steigern.

 


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